Seit der erstmaligen Installation der Treppe im Rahmen des Kunstprojekts „Paradise“ durch RESANITA war sie ein Ort der Erholung und des konsumfreien gemeinsamen Verweilens. Sie stellte damit einen Konterpunkt zur Eventisierung öffentlicher Räume dar, bei der es in erster Linie um Kommerzialisierung geht. Demgegenüber war die Treppe im Paradise L. ein Freiraum, an dem man einfach sein konnte und der zugleich einen innerstädtischen, ganz besonderen Kirchort darstellt. Über die Jahre wurde die Treppe immer sanierungsbedürftiger. Dank großzügiger Unterstützung vieler institutioneller und privater Spender:innen, nicht zuletzt auch „Denk Dich Neu“, konnte nun die Sanierung durchgeführt werden und die Treppe auf viele Jahre hin als ein zweckfreier Raum für alle dienen.